169’800% Wertzuwachs in einem Jahr

Logo der Kryptowährung Einsteinium

169’800% Wertzuwachs in einem Jahr

Hätte David Fincher mit «The Social Network» nicht die Facebook-Geschichte verfilmt, wüsste wohl niemand, wer Tyler und Cameron Winklevoss sind. Nun, Geschichte wird von den Siegern geschrieben, meinte schon Winston Churchill. In diesem Fall war es Mark Zuckerberg, der sich die Macht über das führende soziale Netzwerk sicherte.  

Doch die zuvor abgehängten Zwillinge Winklevoss sind drauf und dran sich ihren eigenen Platz in der Geschichte zu schaffen. 2013 investierten sie elf Millionen US-Dollar in Bitcoin und sicherten sich damit ein Prozent aller damals verfügbaren Bitcoins. Heute (Stand 19. Dezember 2017) hat sich ihr Einsatz um das 180-Fache vermehrt.

Wie lange der steile Aufwärtstrend von Bitcoin noch anhält, weiss niemand. Manch ein selbsternannter Experte sieht den Bitcoin im 2018 bis auf 40’000 US-Dollar klettern. Andere wetten bereits auf seinen Absturz in den kommenden Wochen oder Monaten. Die Anzeichen für eine sogenannte Dienstmädchenhausse sind zumindest gegeben.

Nun ist der Bitcoin aber kein Einzelphänomen. Ein Dutzend Kryptowährungen haben dieses Jahr zu einem beispiellosen Höhenflug angesetzt. Ethereum, neben Bitcoin die wohl prominenteste und meistverbreitete Digitalwährung, hat mit einer Wertsteigerung von 8’500 Prozent im 2017 weit besser performt als Bitcoin.

Den krassesten Aufschwung verzeichnete jedoch die kaum bekannte Kryptowährung Einsteinium. Hätten die Winklevoss-Brüder zu Anfang dieses Jahres für elf Millionen US-Dollar Einsteinium beziehungsweise EMC2 – so heisst eine Einheit – gekauft, sässen sie heute auf rund 18 Milliarden US-Dollar – dem 1700-Fachen ihres Investments.

Foto einer Pizza im Steinofen

2 Pizzen für 20 Millionen Dollar

Vor sieben Jahren wurde die erste Zahlung mit der digitalen Währung Bitcoin abgewickelt. Seither wird jedes Jahr am 22. Mai der «Bitcoin Pizza Day» gefeiert.