3 Tipps wie man resilienter wird. Resi-was?

Eine Frau bindet sich die Schuhe

3 Tipps wie man resilienter wird. Resi-was?

Der Begriff «Resilienz» ist in diversen Disziplinen gebräuchlich, unter anderem in der Psychologie. Er bezeichnet psychische Widerstandskraft respektive den Umgang mit herausfordernden Lebenssituationen ohne von ihnen langanhaltend beeinträchtigt zu werden. 

Ihren Ursprung hat die Resilienz im Bereich der physikalischen Materialforschung. Ist ein Material resilient, nimmt es nach einer Krafteinwirkung wieder seine ursprüngliche Form an. Widerstandsfähigkeit, Elastizität und Spannkraft machen es möglich.

In der Psychologie machte unter anderem Emmy Werner das Konzept bekannt. Die amerikanische Psychologin führte während 40 Jahren eine Untersuchung mit knapp 700 Kindern der Hawaiinsel Kauai durch. Werner erforschte, wie sich die individuellen Familiensettings auf die Kinder respektive deren späteres Leben auswirkten. 

Fast 40 Jahre nach der Studienveröffentlichung ist das Thema Resilienz so populär wie nie zuvor. Klimaerwärmung, Coronavirus, Terrorismus – die psychische Widerstandsfähigkeit der Menschheit ist gefordert. Praktischerweise lässt sich Resilienz trainieren und wie ein Muskel stärken.

Es gibt mittlerweile unzählige Resilienz-Modelle, ein sehr bekanntes stammt von Karen Reivich und Andrew Shatté. Laut ihrer Theorie sind sieben Faktoren für die Resilienz wichtig. Zu ihnen gehören unter anderem Emotionssteuerung, Selbstwirksamkeitsüberzeugung und Impulskontrolle.

Genauso wichtig wie die Theorie ist natürlich die Praxis. Mit folgenden drei Tipps lässt sich die Resilienz aktiv stärken:

  1. Statt sich auf das Negative zu konzentrieren oder ständig Schlimmes zu befürchten, sollte positives Denken trainiert werden. Es geht nicht um unrealistische Träumereien, sondern um realistischen Optimismus.
     
  2. Für die psychische Widerstandsfähigkeit ist auch ein Gemeinschaftsgefühl wichtig. Empathie hilft uns, uns mit anderen zu verbinden und Beziehungen zu pflegen.
     
  3. Mit Achtsamkeitsübungen und Meditation lässt sich die Emotionssteuerung verbessern. Das heisst, man kann Drucksituationen gelassener begegnen und ruhiger reagieren. 
Kanaldeckel auf Fußgänger-Zebrastreifen falsch montiert

Ignoranz hat keine Zukunft

Für Leute, die dazu neigen, die eigenen Fehler nicht erkennen zu wollen, wird es eng. Kommt hinzu: Wer am «Dunning-Kruger-Effekt» leidet, ist in einem schwer zu durchbrechenden Teufelskreis gefangen.