Das Gute liegt so nah

Bild eines Zugs auf dem Landwasserviadukt

Das Gute liegt so nah

Eine Woche Strandhotel, Sightseeing, lokale Transfers und Flug ab Schweiz nach Thailand gibt es je nach Saison für unter 1000 Franken pro Person. Noch vor 15 Jahren kostete alleine der Flug so viel. Reisen ist günstig geworden – auch wenn das Ziel fast am anderen Ende der Welt liegt.

Zu verdanken haben wir die günstigen Angebote dem strengen Preiswettbewerb unter den Fluggesellschaften. Diese müssen ihren Gewinn seither über die Masse einspielen. Die Folge: Immer mehr Menschen fliegen – auch wenn bisher nur 5% der Menschheit ein Flugzeug betreten hat, die Kosten des zunehmenden Flugverkehrs gehen stark zu Lasten der Umwelt.

Flüge verursachen 75% des Treibhauseffekts durch Tourismus, welcher wiederum für 5% der weltweiten Emissionen verantwortlich ist – Tendenz steigend, im Jahr 2050 sollen es bereits 40% sein. Zum Vergleich: Wer nach Thailand fliegt, erzeugt damit dieselbe Menge an CO2-Emissionen, wie ein durchschnittlich genutztes Auto pro Jahr.  

Wer die Umwelt schonen möchte, kann einerseits seine durch Fliegen verursachte CO2-Negativbilanz kompensieren, andererseits aber häufiges und weites Fliegen minimieren – und das ohne totalen Verzicht. Denn auch in der Schweiz und im angrenzenden Ausland finden sich traumhafte Orte, wie zum Beispiel:

Bild der Maggia mit einer Steinbogenbrücke

Maggiatal

In der Sonnenstube der Schweiz, im Tessin, schlängelt sich die Maggia von den Bergen ins Tal. Entlang ihres Laufs finden sich traumhafte Badestrände, türkisfarbene Naturpools, Campingplätze und Gaststätten. Wer Lust auf städtisches Leben hat, folgt dem Fluss nach Locarno, wo im Sommer Kulturanlässe wie u.a. das berühmte Filmfestival für Atmosphäre sorgen.

 Bild des Chateau de Joux

Französischer Jura

Der Jura auf der anderen Seite der Schweizer Grenze ist dünn besiedelt, die Natur dominiert hier noch. Wälder, Seen, Flüsse, Wasserfälle, alte Bauernhöfe und idyllische Kleinstädte prägen das Landschaftsbild. Je nach Gegend ist ein «digital detox» gleich inklusive, da es im französischen Jura sogenannte “weisse Flecken” auf der Internet-Landkarte gibt.

Bild der Berner Altstadt

Bern

Die Bundeshauptstadt gehört zu den grünsten Städten weltweit. Im europäischen Massstab eine Kleinstadt, bietet Bern dennoch eine beeindruckende Fülle an Kultur- und Freizeitangeboten. Besonders im Sommer, wenn die Temperaturen zum Baden in der Aare – dem schnellsten und wohl saubersten Fluss in Mitteleuropa – einladen, ist Bern einen Besuch wert.

Bild einer Seychellennuss angelehnt an einen Palmenstamm

Eine Kokosnuss, die im Meer wächst

Die Seychellennuss wurde einst zum Wert eines modernen Sportwagens gehandelt. Und noch heute ist die Nuss wegen ihrer sagenumwobenen Wirkung ein Geschäft.