Der «Arme Ritter» der Schweiz

Foto von Fotzelschnitten mit Banane, Heidelbeeren und Sirup

Der «Arme Ritter» der Schweiz

Fotzelschnitten kennen wir hierzulande wohl vor allem aus dem Ferienlager, wenn die Lagerleitung überschüssiges Brot verwerten wollte. Was sich im ersten Augenblick nach einer trockenen Angelegenheit anhört, verwandelt sich in kürzester Zeit zu einer wahren Delikatesse.

Überall auf der Welt werden Fotzelschnitten gegessen, jedoch heissen sie dort anders. In Deutschland und England sind sie als «Arme Ritter», beziehungsweise «Poor Knights» bekannt und in Frankreich werden sie «Pain Perdu» genannt. Während in Europa die Resteverwertung namensgebend war, heissen sie in den USA ganz elegant «French Toast».

Armen-Essen-Image hin oder her, wenn’s schmeckt ist’s Recht: In süsser und salziger  Version.

 

Zutaten für vier Portionen

4 Eier
250ml Milch
8 Scheiben Brot
Zimt
Zucker

 

Zubereitung

In einer Schüssel Milch und Eier mit einem Schneebesen verrühren. In einem flachen Teller eine Zucker-Zimt-Mischung vorbereiten. Etwas Öl oder Butter in einer Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen, danach die Brotscheiben kurz in der Ei-Mischung tunken und in der Pfanne beidseitig anbraten, bis die Seiten goldbraun sind. Die heissen Schnitten aus der Pfanne direkt im Zimtzucker wenden und servieren.

Wer mag, kann die Schnitten nach dem Anbraten in den vorgeheizten Ofen geben, damit der Zimtzucker noch karamellisiert. Danach zusammen mit Vanille-Glacé, Früchtekompott und/oder Ahornsirup geniessen.

Für die salzige Version die braungebrannten Scheiben mit Salz und Pfeffer bestreuen und beispielsweise mit Bratspeck und Salat kombinieren.

Foto einer Kugel Fruchtglacé auf einem Glacélöffel

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