Die Geschichte der Kreditkarte

Foto mit diversen Kreditkarten

Die Geschichte der Kreditkarte

Im Zeitalter des digitalen Wandels scheint die Kreditkarte überholt. Doch die Prognose sagt etwas anderes. Hunderte Millionen weitere Karten sollen bis 2022 herausgegeben werden. Wann begann dieser Siegeszug?

Seit wann gibt es Kreditkarten?
Den Begriff «Kreditkarte» bringt der Autor Edward Bellamy im Jahr 1888 in die Welt.
In seinem Zukunftsroman ist sie das gängige Zahlungsmittel des  Jahres 2000.
Die ersten tatsächlichen Kreditkarten kommen 1894 in den USA auf.
Hotels geben sie als Kundenkarten an ihre zahlungskräftige Klientel ab.
In der Folge gaben auch Tankstellen und Kaufhäuser Kreditkarten an Kunden ab.
1950 lancierte Frank McNamara die erste sogenannte Universalkreditkarte.
Mit der «Diners Club» konnte man in mehreren New Yorker Restaurants bezahlen.
Im darauffolgenden Jahrzehnt etablierten sich in den USA Reise- und Konsumkreditkarten.
Die Erfindung des Magnetstreifens vereinfachte dann deren weltweite Akzeptanz und Verbreitung.
Heute sind weltweit rund 1,1 Milliarden Kreditkarten im Umlauf. Tendenz nach wie vor steigend.

Mao Zedong auf chinesischer 100 Yuan-Note

Gesicht als Zahlungsmittel

In China lässt sich mittels Gesichtserkennung bezahlen. Auch in Europa sind entsprechende Softwarelösungen auf dem Vormarsch.