Die Selbstverbrennung, die um die Welt ging

Bild von Malcolm Browne mit seinem Bild bei World Press Photo 1963

Die Selbstverbrennung, die um die Welt ging

Das Foto von Malcolm Browne wurde zum Pressefoto des Jahres 1963 gewählt.

Es zeigt den Buddhistischen Mönch Thích Quảng Đức bei der Selbstverbrennung in Saigon. Es handelte sich um einen Akt des Protests gegen die Unterdrückung der buddhistischen Mehrheit durch die Regierung Vietnams. Das Herz des Mönches ist bei der Verbrennung unversehrt geblieben und wird seither als Heiligtum verehrt. Weitere Mönche nahmen sich auf diese Weise das Leben, bis der amtierende Premierminister Ngo Dinh Diem bei einem US-unterstützten Coup ermordet wurde. Die USA unterstützten Diem zunächst mit grosszügigen Mitteln, was Südvietnam vollständig abhängig machte – ohne die Hilfe der USA war Südvietnam nicht überlebensfähig. Als allmählich klar wurde, dass demokratische Strukturen fehlen, geforderte Landreformen ausbleiben und die ausufernde Korruption in der Regierung dem Fortkommen Südvietnams schaden, wurde die Regierung gestürzt.

 

Trivia: Das Auto, ein himmelblauer Austin, das man im Hintergrund des Bildes sehen kann, ist das Fahrzeug, welches Thích Quảng Đức am Tag seiner Selbstverbrennung nach Saigon fuhr. Man kann es heute zusammen mit einem Foto in einem Museum in Zentralvietnam besichtigen gehen.

Der Mönch Thic Quang Duc bei seiner Selbstverbrennung 1963 in Saigon
Foto des grössten Indoor-Riesenrads der Welt in Aschgabat

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Turkmenistan hält eine beachtliche Zahl an aussergewöhnlichen Weltrekorden. Sich selbst ein Bild davon zu machen, ist allerdings kein leichtes Unterfangen.