Die Starthilfe des Euros

Foto von Euromünzen

Die Starthilfe des Euros

Heute vor 17 Jahren wurde in Deutschland – zwei Wochen vor der offiziellen Einführung des Euros am 1. Januar 2002 – das sogenannte Euro Starterkit erhältlich. Das Starterkit bestand aus 20 Münzen im Wert von 10.23 Euro und konnte damals für 20 D-Mark erstanden werden. Die Banken und der Handel erhielten den Euro bereits im September 2001 und wurden aktiv in den Umtauschprozess von D-Mark zu Euro eingebunden, indem sie D-Mark annahmen und Wechselgeld in Euro zurückgaben.

Neben Deutschland wechselten 2002 elf weitere Staaten zum Euro und stellten ebenfalls Starterkits her. Während Deutschland eine Auflage von 54 Millionen Starterkits produzierte, gab es beispielsweise in Monaco nur 52’200 zu einem Nominalwert von je 15.25 Euro – das waren 100 belgische Francs. Auch Irland und Finnland produzierten kleinere Auflagen. Dies hat sich auf den Sammlerwert ausgewirkt: Auf Auktionsseiten zahlte man für ein ungeöffnetes Starterkit aus Monaco gut über 600 Euro. Da sich damit auf einfache Weise viel Geld machen liess, tauchten in der Folge viele Fälschungen auf dem Sammlermarkt auf.

Foto eines Euro-Starterkits für Deutschland
Collage von Ein- und Zweicentmünzen

Der Euro und unbeliebtes Münz

Als Land, das vom Euro umzingelt ist, ist uns die Währung natürlich bestens bekannt. Doch was wissen wir wirklich darüber abgesehen davon, dass niemand Ein- und Zwei-Centstücke mag?