Die Zukunft ist auf dem Dach!

Bild von jungen Menschen, die auf einem Dach Pizza essen

Die Zukunft ist auf dem Dach!

Zählt man nun auch noch alle ungenutzten Fassaden dazu, so ergibt sich eine Fläche von insgesamt 1360 Quadratkilometer – also gleich zweimal den Kanton Glarus –, die kaum genutzt wird. Stadtverwaltungen, Naturschützer sowie Investoren reiben sich die Hände.

Topographisches Bild der Schweiz mit dem Kanton Glarus in rot

Die Schweiz hat beschlossen, die Natur zu schützen und nicht noch mehr zu verbauen. Die direkte Folge davon: Immer mehr Menschen müssen auf derselben Fläche Platz finden. Da kaum mehr horizontal gebaut werden darf, wird dies nun insbesondere in den Städten vertikal – also in die Höhe – getan.

Ganze acht Milliarden Franken könnten jährlich gewonnen werden, würde die gesamte Fläche genutzt. Auf den Grossteil der Dächer könnten Solaranlagen gestellt werden, die zu Spitzenzeiten 75 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs decken. Urban Farming, also Landwirtschaft in der Stadt, in Kombination mit Gastronomie und Werbung könnte auf dem Rest der Fläche betrieben werden.

In Genf oder Zürich werden gut und gerne mal 8’000 Franken im Monat für eine Leuchtreklame an prominenter Stelle gezahlt. Für ein Megaposter sogar bis zu 70’000 Franken im Monat. Naturschützer ihrerseits wünschen sich mehr Grün in den Städten. In Zürich ist bereits seit 1991 gesetzlich verankert, dass Flachdächer begrünt werden müssen.

Dies hat sich auf eindrückliche Art und Weise ausgezahlt: In der Stadt leben nun 1’200 Pflanzen- und über 12’000 Tierarten – oft mehr als in den angrenzenden ländlichen Regionen, Stichwort Monokultur. An die 60% des Feinstaubs und der giftigen Stickoxide werden aus der Luft gefiltert und im Sommer werden rund 60% der direkten Sonneneinstrahlung in Verdunstungskälte verwandelt – das heisst, das Wasser in den Pflanzen verdunstet und kühlt die Umgebungsluft ab. Ähnlich dem Effekt des Schwitzens, wo die Wasserpartikel Hitze entziehen und demnach abkühlen.

Vielleicht werden wir künftig vermehrt lauschige Restaurants auf Dächern zu Gesicht kriegen – mit Gemüse aus dem Dach-Garten, gewässert mit gesammeltem Regenwasser und betrieben mit Strom von den eigenen Solarpanels.

Bild einer männlichen Glatze

Mit Pommes Frites gegen Glatzköpfigkeit?

Anfang Monat wurde auf diversen Medienkanälen berichtet, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Pommes Frites der Fast-Food-Kette mit dem goldenen M und der Eindämmung von Haarausfall gebe.