Ein PostFinance-Baguette?!

Bild eines Kurkuma-Baguette

Ein PostFinance-Baguette?!

Natürlich handelt es sich hier nicht um übliche Baguettes, sondern um Kurkuma-Baguettes. Das Gewürz Kurkuma wird in Indien seit 4’000 Jahren verwendet – und dies lange nicht nur in der Küche als Färbekraft im Currypulver.

Laut der Indischen Heilkunst Ayurveda gehört Kurkuma zu den «heissen» Gewürzen, denen eine reinigende und energiespendende Wirkung zugesprochen wird. Weil es, wie auch Safran, stark gelb färbt, wird es oft auch als günstiger Safranersatz verwendet. So verabreicht das Kurkumapulver den Baguettes in unserem Fall auch den nötigen PostFinance-Look.

Wer über keine Baguette-Backform verfügt, muss nicht verzagen: Einfach das Backofengitter etwas erhöhen, Backpapier nehmen und die Ränder rundum circa 2 cm umfalten und das Ganze durch die Gitterstäbe flechten, damit sich unter dem Gitter vier kleine Hängematten für die Baguettes bilden. Die beiden Enden können mit Bostitch befestigt werden. Hier wird das Ganze noch bebildert.

 

Zutaten für vier Baguettes:

500g Dinkelmehl
10g Salz
7g Trockenhefe
1 TL Kurkumapulver
½ TL schwarzer Pfeffer
350 ml lauwarmes Wasser

 

Zubereitung:

Mehl, Salz, Hefe und Gewürze zusammenmischen, das lauwarme Wasser unterrühren und während zehn Minuten gut verkneten. Danach den Teig an einem warmen Ort mit einem sauberen Küchentuch abgedeckt für mindestens eine Stunde aufgehen lassen.

Nun den Teig vierteln und jeden Viertel mit etwas Mehl flach drücken und zu einem Kreis mit einem Durchmesser von 20 cm ausziehen. Die Viertel jeweils aufrollen, mit einem scharfen Messer zwei bis dreimal einritzen und in die Baguette-Hängematten legen. Nochmals abdecken und für weitere 20 Minuten aufgehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 225° C vorheizen. Damit die Baguettes schön knusprig werden, stellt man am besten eine feuerfeste Schale Wasser auf den Backofenboden. Die Baguettes für 25 Minuten backen und danach abkühlen lassen.

Collage mit Krokusblüte, Taschenrechner, Sparschwein, gefülltem Münzglas, Zehnernote

Was kostet eigentlich Safran?

Am häufigsten begegnen wir dem Safran womöglich in Restaurants oder Zuhause, wenn es mal wieder etwas exquisiter sein soll: Beispielsweise beim Safran-Risotto schlemmen. Aber was kostet das «rote Gold» eigentlich?