In einer Galaxie, weit, weit entfernt...

Vorder- und Rückseite einer Star Wars Münze.

In einer Galaxie, weit, weit entfernt...

Erst kürzlich, das heisst am 14. Dezember 2017, kam der neueste Streifen des Star Wars-Universums in die Kinos: «Star Wars: Die letzten Jedi». 2001 gaben rund 70’000 Personen bei einer Zählung in Australien an, dem «Jediismus» zugehörig zu sein.

Durch diese Zählungen wird bestimmt, wie staatliche Gelder verteilt werden sollen. In Australien sind religiöse Organisationen die grössten Dienstleister – neben denen der Regierung – in Sachen Bildung, Gesundheit oder Altenpflege. Wer also mehr Zugehörige verzeichnen kann, erhält mehr Geld.

Indem man sich als «Jedi» deklarierte, protestierte man gegen die vorwiegend religiösen Dienstleister. Diese Form des Protests fand schliesslich überall auf der Welt Nachahmer. Sie wurde jedoch auch von Atheisten kritisiert, da Jediismus auch eine Religion ist, was der Idee hinter dem Protest widerspreche.

Heute wird die Zahl der tatsächlichen Gläubigen auf nur 5’000 weltweit geschätzt. Da das Gros aus Fans oder Protestierenden besteht, die nicht wirklich nach dem sogenannten Jedi-Kodex leben, sinken die Zahlen überall von Jahr zu Jahr – der Protest, der wohl mehr als Jux verstanden wurde, hat seine Wirkung verloren.

Nicht aber die Welt von Star Wars. Bei der Franchise, die so beliebt ist, dass sie seit ihrer Entstehung bis heute schon gut 32 Milliarden Umsatz verzeichnet hat, gibt es nichts, was es nicht gibt:

Beispielsweise akzeptiert der polynesische Inselstaat Niue seit 2011 zwei Währungen: Bisher zum einen den Neuseeländischen Dollar und nun zum anderen Star Wars-Münzen. Wer sich so eine Münze anschaffen möchte, kann von 80 bis 2’500 US-Dollar ausgeben dafür.

Auf der Frontseite sind berühmte Figuren der Star Wars-Franchise eingraviert und auf der Rückseite der Kopf von Queen Elizabeth II, welche auch die Monarchin von Niue ist. Die Münzen gibt es nur in limitierter Auflage, was ihren Sammlerwert noch steigert.

Obwohl die Münzen als Währung akzeptiert werden, wird wohl kaum jemand ein Kinoticket damit bezahlen. Das Metall der Münzen hat neben dem Sammlerwert nämlich mehr Wert, als der Betrag, der darauf eingraviert ist.

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