Was kostet eigentlich die Sonne?

Collage mit Sonne, Taschenrechner, Sparschwein, gefülltem Münzglas, Zehnernote

Was kostet eigentlich die Sonne?

Ohne die Sonne, ohne Licht und Wärme, gäbe es kein Leben, wie wir es kennen, auf der Erde. Für uns hat die Sonne ergo einen existenziellen Wert, der sich nicht oder zumindest nicht ausschliesslich ökonomisch quantifizieren lässt.

Nüchtern betrachtet ist sie dennoch eine wirtschaftliche Grösse. Um zunächst eine bessere Vorstellung zu bekommen: Würde man die Grösse der Sonne ausfüllen wollen, wären dazu 1.3 Millionen Erden nötig. Ihr Gewicht wird mit einer Zwei mit 30 Nullen dahinter beziffert.  

Den materiellen Wert der Sonne macht ihre chemische Zusammensetzung aus. Zum Beispiel: Mehrheitlich, fast zu drei Vierteln, besteht sie aus Wasserstoff. Wasserstoff wird auf der Erde u.a. als Treibstoff und zur Düngerherstellung verwendet.

Ein Kilo Wasserstoff kostet ca. zehn Franken. Die Wasserstoffmasse der Sonne ist allerdings so riesig, dass – würde man eine interstellare Wasserstoff-Pipeline von der Sonne zur Erde errichten – der Wasserstoffpreis wegen des unerschöpflichen Angebots zusammenfallen würde.

Nicht anders ist es mit der Energie, welche die Sonne in Form von Licht beziehungsweise Wärme abgibt. Berechnungen zufolge wird sie noch weitere sechs Milliarden Jahre brennen. Je besser wir lernen, diese Energie einzufangen und zu speichern, desto günstiger wird die Kilowattstunde Strom.