NFT selber minten

Digitale Kunst mit einer 100 US Dollar Note

NFT selber minten

Das Kürzel ist kryptisch, der Hype gross. NFT sind das neue Ding im Krypto-Universum. Eigentlich keine Neuheit, doch ein paar namhafte Personen und Institutionen sorgen für steigende Popularität. Laut der Plattform coindesk hat der NFT-Gesamtumsatz seit 2020 um 55 Prozent zugelegt.

Doch worum geht’s eigentlich? NFT steht für «non-fungible Token». Es handelt sich dabei um einen einzigartigen digitalen Vermögenswert, der über eine Blockchain verkauft werden kann. Vor allem die Entertainment- und Kunstwelt horcht bei diesem Konzept auf, denn zum Beispiel ein Song oder ein digitales Kunstwerk eignet sich sehr gut als NFT.

Wer sein Glück versuchen will, sollte sich zuerst darüber informieren, wo welche Kosten für das Minten des NFT anfallen. Das variiert je nach Plattform. Wichtig im Hinterkopf zu behalten: NFT sind eine Hochrisikoanlage, das eingesetzte Geld muss bei einem allfälligen Verlust problemlos zu verschmerzen sein.

Bevor es an die eigentliche Erstellung des NFT geht, muss man sich für eine Blockchain entscheiden. Die Wahl beeinflusst wiederum auf welchen digitalen Marktplätzen das NFT schliesslich angeboten werden kann. Populär sind unter anderem die Blockchains von Ethereum und Flow sowie die Marktplätze OpenSea und Rarible.

Danach wird ein Wallet angelegt, also eine Art digitales Portemonnaie. Welches Wallet sich eignet, hängt von der gewählten Blockchain und der darauf akzeptierten Kryptowährung ab. Im Falle von Ethereum kann beispielsweise ein MetaMask-Wallet für die Kryptowährung Ether genutzt werden.

Als nächstes wird das Wallet mit der Händlerplattform wie etwa OpenSea verbunden. Von dort sind es nicht mehr viele Schritte zum NFT: Im Falle von OpenSea klickt man auf «Create», erstellt einen Ordner und lädt das NFT respektive die Datei hoch. Der digitale Vermögenswert kann mit einem Fixpreis oder per Auktion verkauft werden.

Was die NFT für Künstler*innen und andere Anbieter*innen besonders interessant macht: Es lassen sich Tantiemen definieren, die für jeden Weiterverkauf des NFT an die Urheberin bzw. den Urheber zurückfliessen. Weiteres Plus: Durch diese Vertriebsart müssen keine Einnahmen an Zwischenhändler*innen abgewälzt werden.

Für die Käufer*innen wiederum bedeutet die Blockchain-Technologie Sicherheit, was die Echtheit und Einzigartigkeit ihres NFT betrifft. Die Urheberschaft und die Besitzverhältnisse sind auf der Blockchain dokumentiert und können schwer gefälscht werden.