Entertainment im März

Bildausschnitte der Entertainment Tipps für März

Entertainment im März

Eintauchen in das Leben zweier Legenden, der Plan zur Abwendung der Klimakatastrophe, unterhaltsames Sinnieren über popkulturelle Ereignisse und ein wohlklingendes Duo. Das sind unsere März-Empfehlungen:

 

 

Billie Eilish: The World’s a Little Blurry (AppleTV+)
Dokumentarfilm / Englisch, div. Untertitel verfügbar

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Billie Eilish eroberte innert kurzer Zeit den Pop-Olymp. Die Musik der 20-Jährigen wurde und wird milliardenfach gestreamt, ihr folgen mehrere Millionen Menschen auf sozialen Netzwerken, sie räumte bereits zig Preise mit ihrem Sound ab, darunter fünf Grammys und einen Brit Award. Der Filmemacher R. J. Cutler hat die damals 17-jährige Künstlerin während der Entstehungszeit ihres Debütalbums «When We All Fall Asleep, Where Do We Go?» begleitet. Entstanden ist die zweistündige Dokumentation «Billie Eilish: The World’s a Little Blurry». 

 

Wie wir die Klimakatastrophe verhindern – Bill Gates (Piper)
Sachbuch / De

Das Buchcover von Bill Gates

Bill Gates war einst sowas wie die Personifikation von Microsoft. Er gründete die Firma 1975, 2008 zog er sich aus dem operativen Geschäft zurück. Gates kann aber weit mehr als IT. Mit seiner Frau führt er seit mehr als 20 Jahren eine nach ihnen benannte Stiftung, die sich unter anderem für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern einsetzt. Vor Kurzem hat Bill Gates das Buch «Wie wir die Klimakatastrophe verhindern» veröffentlicht. Darin erklärt der 65-Jährige nicht nur, warum wir auf eine Netto-null-Emission der Treibhausgase hinarbeiten müssen, sondern auch, auf welchem Weg wir dorthin gelangen.

 

 

Still Processing - Wesley Morris und Jenna Wortham (The New York Times)
Podcast / Englisch

Titelbild des Podcasts von Still Processing

Im Podcast «Still Processing» beschäftigen sich Wesley Morris und Jenna Wortham mit «Kultur im weitesten Sinne» und Phänomenen unserer Zeit. Die zwei Kultur-Journalisten der New York Times unterhalten sich zum Beispiel über die Darstellung von Männlichkeit in «Joker», besprechen Michelle Obamas Biografie «Becoming» und sinnieren über die Serie «Tiger King». Im Moment erscheinen «Best Ofs» aus dem Archiv, denn Morris und Wortham arbeiten an der nächsten Staffel, die im Frühjahr erscheinen soll. 

 

 

Awori x Twani – Ranavalona (Galant Records)
Album

Albumcover Ranavalona von Awori x Twani 

2019 trafen die schweizerisch-ugandische Sängerin/Rapperin Awori und der französische Beatmaker Twani zum ersten Mal aufeinander. Damals entstand die gemeinsame Single «Cortex luxta». Nun fanden die zwei Künstler wieder zusammen, um an einem Album zu arbeiten. «Ranavalona» erschien vor zehn Tagen, ziemlich genau ein Jahr nach dem ersten Lockdown. Die Corona-Pandemie lieferte auch die Inspiration für das Album, das von Hip-Hop, Neo-Soul, R’n’B und Afrobeat-Rhythmen geprägt ist. Für Awori wurde das Schreiben von Musik zum Ventil, zum Werkzeug, um mit den beunruhigenden Zeiten umzugehen. Oder wie es die Künstlerin ausdrückt: «Schreiben, um sich von etwas anderem zu ernähren, als vom Ende der Welt.»

 

 

Biggie: Das ist meine Geschichte (Netflix)
Dokumentarfilm / Englisch, div. Untertitel verfügbar

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Vor wenigen Tagen jährte sich der Todestag von Christopher Wallace – besser bekannt als «Biggie», «The Notorious B.I.G.» oder «Biggie Smalls» – zum 24. mal. Der damals 24-jährige Rapper wurde in seinem Auto erschossen. Das tragische Ereignis folgte auf einen kometenhaften Aufstieg im Hip-Hip-Business. «Biggie: Das ist meine Geschichte» beleuchtet, wie Wallace zu einem der wichtigsten und erfolgreichsten Rappern der 1990er-Jahre wurde. 

Portrait des Rappers Pronto

30 Jahre Schweizer Rap

Seit Anfang der 1990er wird in der Schweiz gerappt. Die Szene konnte in dieser Zeit einige Erfolge feiern – aber nicht für alle Protagonist*innen ist es ein Bombengeschäft.