Essbare Werbung

Abbildung verschiedene Gerichte in Take-Away-Behälter

Essbare Werbung

Das Mittagessen nehmen die meisten Berufstätigen als Take-away im Büro, in einer Kantine oder in einem nahe gelegenen Restaurant zu sich. In der Regel ist das Angebot übersichtlich und die Qualität okay. Abwechslung und kulinarische Originalität erwartet man gar nicht erst. Noch nicht.

Das New Yorker Start-up Lunchspread hat die mittägliche Verpflegung neu erfunden. Das Konzept ist so simpel wie raffiniert:

  1. Man meldet sich als Firma online an; egal, ob man 3 oder 300 Mitarbeitende hat
  2. Partnerrestaurants von Lunchspread liefern das Essen kostenlos. Wer liefert respektive was auf den Tisch kommt, weiss man erst bei Erhalt des Essens
  3. Die Mitarbeiter der Firma füllen nach dem Essen online einen Bewertungsbogen aus

Die Restaurants werben nicht mit einem austauschbaren Versprechen, sondern mit ihrem Produkt. Annahme: Wem es schmeckt, der wird wahrscheinlich wieder bestellen und seine positive Erfahrung weitererzählen – und Mund-zu-Mund ist immer noch die beste Werbung. Zudem erhalten die Restaurants gesammeltes Feedback zu ihrem Angebot und können allenfalls Verbesserungen vornehmen.

Im Januar dieses Jahres hatte Lunchspread bereits 1’000 Unternehmen in Manhattan in der Kundenliste, die zusammen 6’000 Mitarbeitende beschäftigen. Und das nach zwei Monaten am Markt. Gegenüber dem Forbes Magazine meinte der Gründer Andrew Wang, in den ersten Monaten habe sich bereits gezeigt, dass ein beteiligtes Restaurant im Schnitt 10 bis 20% der belieferten Firmenmitarbeitenden zu regelmässigen Kunden machen könne.

Wie Lunchspread dabei Geld verdient? Die beteiligten Restaurants bezahlen pro Kunden beziehungsweise Firmenmitarbeitenden, den sie beliefern dürfen, einen US-Dollar. Wenn künftig mehr Firmen mit mehr Mitarbeitenden bestellen und sich auf der anderen Seite genügend Restaurants finden, die diese beliefern wollen, steigt der Umsatz steiler als die Betriebs- und Marketingkosten für die Lunchspread-Plattform. Mit diesem Vermittler-Modell sind andere Unternehmen steinreich geworden. Prominentes Beispiel: Airbnb.

Pressefoto: Popstar Bruno Mars in einem bunten Hemd und mit weisser Schildmütze vor einem weissen Hintergrund.

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Sänger, Multi-Instrumentalist, Songwriter und Produzent. Bruno Mars ist keine gecastete Eintagsfliege, sondern ein vielseitiger Könner. Am 12. Mai spielt er live in Zürich.