ETF – WtF?

Blühende Blume

ETF – WtF?

Bitcoin, Ethereum, Dogecoin? Der Handel mit Kryptowährungen ist das Eldorado der heutigen Zeit. Doch das Investieren in Blockchain-Devisen bleibt für gewöhnliche Anleger*innen über weite Strecken ein Rätsel – trotz oder gerade wegen des Hypes.

Wer es lieber etwas traditioneller mag, sollte sich mit Exchange Traded Funds – oder kurz ETF – auseinandersetzen. Dabei handelt es sich um Finanzinstrumente, die jeweils einen beliebigen Wertpapierindex nachbilden.

Die Anlagestrategie von ETF ist – mit wenigen Ausnahmen – passiv. Das heisst, die Fondsmanager*innen legen nicht nach ihrem Gutdünken an, sondern bilden einen bestimmten Index ab. Daraus leiten sich für Anleger*innen verschiedene Vorteile ab.

Bei Exchange Traded Funds gilt das Credo: You get what you see. Da die Finanzinstrumente quasi stur Indexe nachbilden, wissen Anleger*innen stets und ohne grössere Recherche-Anstrengungen, in welche Titel die Ersparnisse angelegt werden. Beispielsweise bildet ein Dow Jones-ETF den gleichnamigen US-Leitindex ab, und ein SMI-ETF umfasst die Titel, die im Swiss Market Index gelistet sind. As simple as that.

Zudem sind ETF oft günstiger als aktiv gemanagte Fonds, da der Aufwand bei der Fondsverwaltung naturgegeben überschaubar ist. Auf die Verwaltungskosten sollte man beim Kauf jedoch achten. Denn die Ausnahme bestätigt bekanntlich die Regel.

Darüber hinaus sind ETF einfach zu kaufen und verkaufen: Sie werden an der Börse gehandelt und können im Gegensatz zu herkömmlichen Fonds, deren Kurse oft nur einmal täglich publiziert werden, jederzeit bezogen bzw. veräussert werden. 

Vielleicht lässt sich die aktuelle Renaissance der ETF mit diesen Vorteilen erklären. Obwohl das Finanzinstrument nämlich bereits Ende der achtziger Jahre erfunden wurde, war es über lange Zeit ein «Ladenhüter». Seit vergangenem Jahr erfreuen sich Exchange Traded Funds – zumindest im deutschsprachigen Raum – nun aber grösserer Beliebtheit.

Viele Buchstaben aus einem Bleisetzkasten

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