Gefunden: Die erste Computer-Kunst

Bild von Andy Warhol und Debbie Harry mit einem Amiga 1000

Gefunden: Die erste Computer-Kunst

Er hat die Konsumgesellschaft und ihre Werbeikonen zu seinem künstlerischen Thema gemacht und mit seiner Vermarktungskunst die Pop Art weltweit populär gemacht. Noch zu Lebzeiten verdiente Andy Warhol gutes Geld als Künstler, nach seinem Tod erreichten seine Werke in Auktionen gar Rekordpreise. 2013 wechselte das eher makabre Silver Car Crash (Double Disaster) für rund 105 Millionen US-Dollar den Besitzer. Lange verschollen waren die ersten mit der Computer-Maus gezeichneten Werke von Warhol – darunter eine Pixel-Interpretation seiner berühmten Campbell Suppendose und ein Porträt von Debbie Harry. Dass man überhaupt von diesen Arbeiten wusste, hat damit zu tun, dass Warhol sie 1985 vor laufenden Kameras erschaffen hatte – im Rahmen einer Produktpräsentation. Das Produkt: Der neue Amiga 1000 Rechner von Commodore, damals ein Konkurrenzunternehmen von Apple bzw. dessen Macintosh-Serie.

Gerahmtes Bild von der Pixel-Version der Campbell Suppendose, erstellt mit dem Amiga 1000
Bild von Floyd Mayweather

Wenn Promis Kryptos promoten

Die Methode ist altbewährt: Eine Berühmtheit wird als Unternehmensbotschafter angeheuert. Nun haben auch Krypto-Firmen das Influencer-Marketing für sich entdeckt.