Hier lernst du den gesunden Umgang mit Geld

Die Rücklichter eines Ferrari in den Strassen

Hier lernst du den gesunden Umgang mit Geld

Über Geld spricht man nicht, heisst es gerne. Tun wir es trotzdem. 

Denn nirgendwo sonst sind die Menschen so hoch verschuldet wie in der Schweiz, schreibt die Handelszeitung. Und die Kantonalbanken setzen noch einen drauf: In einem Bericht kamen sie zum Schluss, dass sich diese Verschuldung immer stärker durch die ganze Gesellschaft zieht. Der Bericht erschien noch vor Corona, seither hat sich die Situation weiter verschärft. Mehr als jede:r Zehnte in der Schweiz ist laut Caritas inzwischen von Armut gefährdet. 

Das höchste Risiko, sich zu verschulden, haben Menschen zwischen 18 und 25 Jahren. Und wer sich früh verschuldet, trägt diese Schulden oft ein halbes Leben lang mit sich herum. Was also tun? Finanzielle Bildung lautet ein Stichwort. Bis diese im Lehrplan verankert ist, müssen wir allerdings auf Alternativen zurückgreifen – und zum Glück gibt es da einige auf Instagram und TikTok.

Der Instagram-Account «The Finance Bar» setzt zum Beispiel alles daran, dein finanzielles Selbstvertrauen zu stärken. Die meisten Posts bestehen aus simplen Tipps und Remindern für den Alltag: «Vereinfache deine Finanzen», heisst es da. Oder auch: «Ein neuer Monat beginnt. Markiere auf deinem Bankauszug alle Impulskäufe des Vormonats.» Auch der Account «The Financial Diet» fokussiert auf solche Tipps und Reminder – ganz getreu dem Motto «Lebe ein bessere Leben, mit jedem Budget». 

Instagram ist dir zu 2021? Refinery29 hat eine Liste von TikTok-Accounts zusammengestellt, die sich den wirklich wichtigen Fragen der Finanzen widmen: Wie reist mensch mit wenig Geld? Wie erstellt mensch ein Haushaltsbudget? Soll mensch seine Konten mit dem oder der Partner:in teilen?

All diese Tipps können helfen, gar nicht erst in die Schulden zu geraten – oder diese hinter sich zu lassen. Ist mensch schon verschuldet, ist es aber auch wichtig zu erkennen, dass das oft wenig mit einem selbst zu tun hat.

«Misslingt der Start ins Leben wegen einer nicht diagnostizierten psychischen Erkrankung, führt das zu einem schlechten sozio­ökonomischen Status», erklärt zum Beispiel Roger Staub, Leiter von Pro Mente Sana, in der Republik. So könne ein Teufels­kreis aus finanziellem und psychischem Druck losgetreten werden. 

Krass, wenn mensch bedenkt, dass die UNICEF kürzlich zum Schluss kam, dass mehr als jeder dritte Jugendliche von psychischen Problemen betroffen ist – und fast so viele nicht über diese Probleme sprechen. 

In diesem Sinne: Achte auf deinen Kontostand. Und auf dich und deine Freund:innen.

Foto eines Regals in einem Supermarkt

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