Hund dank Tinder

Abbildung Smartphonedisplay mit geöffneter BarkBuddy-App

Hund dank Tinder

2012 begann für viele Singles eine neue Ära. Es war jenes Jahr, als Tinder die App-Welt enterte. Im April 2015 nutzten weltweit über 1.5 Milliarden Menschen die App. Die wiederum generierten 8 Millionen Matches. Pro Tag.

Der erfolgreiche Mechanismus von Tinder hat mittlerweile weitere Unternehmungen auf den Plan gerufen. Die amerikanische Firma Bark & Co. hat 2014 mit BarkBuddy eine App auf den Markt gebracht, die sich das Tinder-Prinzip zunutze macht.

BarkBuddy verkuppelt keine Hunde, wie etwa die App Twindog, sondern herrenlose Hundewelpen und (künftige) Hundehalter. Die App war vorerst nur für iOS erhältlich, mittlerweile auch für Android.

In der ersten Woche nach dem Launch verzeichnete die App bereits über 8 Millionen Swipes durch 300’000 Hundeprofile. Die Profile stammen mitunter von über 2'500 amerikanischen Auffangstationen und Tierheimen.

Die Nutzung von BarkBuddy ist kostenlos. Unterdessen bietet die App mit BarkBuddy Match auch einen VIP-Service für 99 US-Dollar an, der «garantiert» den richtigen Match innerhalb von 30 Tagen verspricht.

Aktuell verhilft BarkBuddy nur amerikanischen und kanadischen Hunden zu einem neuen Daheim. Es gibt seit geraumer Zeit Pläne, die App auch in England zu launchen. Glaubt man den Zahlen – im ersten Monat nach Veröffentlichung über 100 vermittelte Hunde –, wäre herrenlosen Vierbeinern eine Expansion zu wünschen.

Foto von Kürbissuppe mit Brot

Kürbissuppe, die Erste.

Nein, auch wir verabschieden uns nicht gerne von der wohligen Sommerwärme. Trotzdem gehört es dazu und – wenn wir ehrlich sind – hat der Herbst so einiges zu bieten. In unserem Fall: Kürbissuppe!