Grün, grüner, Ferien in Slowenien!

Ausblick über den Bleder See in Slovenien

Grün, grüner, Ferien in Slowenien!

Bei aller Liebe zu den aufregenden Metropolen im angrenzenden Ausland – hallo Mailand, Paris, München! –, Strandferien in Südfrankreich oder Norditalien, sowie den hiesigen atemberaubenden Urlaubsdestinationen – ist einem ein umweltbewusstes Urlaubsverhalten wichtig, gehen einem bald einmal die einfach mit dem Zug erreichbaren Ausflugsziele aus. Denkste! Oder wer war schon einmal in… Slowenien?

Das heute wohlhabendste Land des ehemaligen Jugoslawiens ist nicht nur täglich mit dem Nachtzug direkt ab Zürich, Sargans und Buchs SG erreichbar, sondern positionierte sich lange vor dem Klimasommer als grüne Feriendestination. So wurde Slowenien bereits 2016 als erste Nation überhaupt von der holländischen Organisation Green Destinations ausgezeichnet. 

Gemäss der Slovenia Times erzielte das Land, das an Italien, Österreich, Ungarn und Kroatien grenzt, ein Glanzresultat von 96% über die verschiedenen Kriterien hinweg – in Bezug auf Luftqualität, Wasser, Abfall, Fauna und Flora oder ökologische Unternehmen. 

In der Folge hat Slowenien weitere Massnahmen eingeleitet und jüngst etwa das «Green Scheme of Slovenian Tourism» (GSST) entwickelt. Damit können sich Destinationen wie auch Anbieter*innen von Dienstleistungen – von Unterkünften über Reiseagenturen bis hin zu Sehenswürdigkeiten – zertifizieren lassen.

Das Beste an Slowenien: Das Land im Norden der Balkanhalbinsel, das seit 2004 zur Europäischen Union zählt, ist nicht nur grün, sondern auch sexy. So wurde die Hauptstadt Ljubljana im Oktober 2017 mit einem Beitrag in der «36 Hours» Serie der New York Times gekürt. 

Die Stadt überzeuge, so hiess es in der amerikanischen Zeitung mit weltweiter Strahlkraft, mit ihrem autofreien Zentrum, historischer Architektur, viel Grünfläche, sowie zig Cafés, Pubs und Einkaufsmöglichkeiten an den Ufern des Flusses Ljubljanica.

Aber auch jene, die sich in der Natur wohler fühlen, als in der Stadt, finden an Slowenien Gefallen. Einerseits sind da die Julischen Alpen im Norden sowie die weitläufigen Wälder, die 60% (!) der Fläche des Landes ausmachen, die zu Wanderungen und ausgedehnten Spaziergängen einladen. 

Andererseits gibt es einiges an Gewässern zu entdecken: Smaragdgrüne Flüsse und schimmernd blaue Seen sowie – anders als in der Schweiz – das Mittelmeer, an das Slowenien im Südwesten grenzt.

Das alles klingt unheimlich verlockend. Darum: Zugticket lösen, Koffer packen – und, wie es auf Slowenisch heisst: gremo!

Gemüse in Plastik in einem Supermarkt

Sind wir noch zu retten?

Die Wissenschaft ist sich bis auf einige Abtrünnige einig: Es ist die Zeit gekommen, zu handeln, wenn die Erde für uns Menschen lebenswert bleiben soll. Doch was können wir als Einzelne tun? Zum Beispiel das hier: