Mehr Plastik, weniger Bakterien, mehr Freiheit

Abbildung Collage Australische 10-Dollar-Note

Mehr Plastik, weniger Bakterien, mehr Freiheit

Wir haben es täglich in den Händen – aber was fassen wir da eigentlich an? In vielen Fällen bestehen Banknoten aus Baumwollfasern. Die Schweizer Banknotenserie, welche ab 2016 in Umlauf kommt, wird neu auf Durasafe-Papier gedruckt. 

Durasafe-Papier besteht nicht nur aus Baumwollfasern, sondern auch aus Kunststoff. Es gibt Länder, die bei der Herstellung ihrer Banknoten vollständig auf Kunststoff setzen. So zum Beispiel Australien.

Australien war im Jahr 1988 der erste Staat, welcher Geldscheine aus sogenanntem biaxial gerecktem Polypropylen – kurz BOPP – einführte. Den Anfang machte die 10-Dollar-Note. Heute wirtschaften unter anderem Neuseeland, Mexiko und Singapur mit Plastik-Banknoten.

Abbildung Australische 10-Dollar-Note

Kunststoffgeldscheine sind nicht nur länger haltbar, sondern offenbar auch sauberer als Geld aus Baumwollfasern. Die Studie «Dirty money» aus dem Jahr 2010 hat gezeigt, dass sich auf Plastik-Banknoten weniger Bakterien befinden als beispielsweise auf Euro-Scheinen. Ebenfalls haben die Wissenschaftler festgestellt, dass es eine Verbindung zwischen Bakterienanzahl und dem Index of Economic Freedom gibt: Je tiefer ein Land dort eingestuft ist, desto höher die Anzahl Bakterien auf den Noten der jeweiligen Währung.

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