Online Shopping abseits des Mainstreams

Ein Mann mit Kreditkarte am Laptop

Online Shopping abseits des Mainstreams

Der E-Commerce-Markt im deutschsprachigen Raum hat im vergangenen Jahr massiv zugelegt. 2020 wurde in Deutschland, Österreich und der Schweiz erstmals die 100-Milliarden-Euro-Grenze geknackt. Damit ist der deutschsprachige Markt der grösste in Europa.

Der Online-Konsum in der Schweiz betrug 13.1 Milliarden Franken, was einer Steigerung um 27.2 % gegenüber dem Vorjahr gleichkommt – und die Werte in Deutschland und in Österreich damit deutlich übertrifft. Bereits davor hat E-Commerce in der Schweiz deutlich zugelegt: Innerhalb von sechs Jahren haben sich die Online-Einkäufe hierzulande verdoppelt.

Natürlich haben die temporären Schliessungen des Detailhandels nach Ausbruch der Corona-Pandemie den Umsatz von Online-Händler*innen befeuert. Aber nicht nur. Der globale E-Commerce-Index der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) attestiert der Schweiz die besten Voraussetzungen für Online-Einkäufe weltweit. Gründe dafür finden sich etwa im sicheren Zugang zu Internet und Finanzwesen, in der Verlässlichkeit der hiesigen Post, in den Infrastrukturen sowie im hohen Anteil an Internetnutzer*innen in der Bevölkerung.

Im Zuge des E-Commerce-Booms etablieren sich hierzulande abseits des Mainstreams auch verschiedene kleinere Shops mit spezifischen Angeboten. Wir stellen euch drei vor:

 

Farmy

Wochenmarkt und Internet, das passt nicht zusammen. Oh doch! Auf farmy.ch kann mensch zwischen über 14500 regional und verantwortungsvoll hergestellten Nahrungsmitteln von mehr als 1200 Produzent*innen auswählen. Zu den Lieferant*innen von Farmy zählen Schweizer Bio-Früchte- und -Gemüsen-Landwirtschaftsbetriebe, Sennereien, Metzgereien und Bäcker*innen-Betriebe. Das Beste: In Zürich und am Genfer See liefert Farmy die Nahrungsmittel kostenlos und mit der hauseigenen Flotte an e-Mobilen aus.

 

Print Matters

«Print ist längst nicht so monoton, wie uns das die Auslage am Kiosk weismachen will», behaupten die Macher*innen von Print Matters. Und mit ihrem Onlineshop liefern sie gleich den Beweis. Im Shop zu finden sind nämlich Magazine aus aller Welt, die teils hyper-spezifische Interessen bedienen und in allen Fällen mit enorm viel Herzblut gemacht wurden.

PS: Print Matters gibt’s nicht nur online, sondern auch in Form eines Stores an der Hohlstrasse 9 im Zürcher Kreis 4.

 

Manufactum

Manufactum dürfte der einen oder dem anderen ein Begriff vom letzten Städtetrip nach Deutschland sein. Das Unternehmen, das sich dezidiert gegen die Wegwerfmentalität ausspricht, betreibt nämlich verschiedene Warenhäuser im «grossen Kanton» im Norden. Um bei Manufactum einkaufen zu können, muss man aber nicht (mehr) nach Deutschland reisen – oder den guten alten Versandkatalog zur Hand nehmen –; auch online bietet das Unternehmen die «guten Dinge, die es zu behalten und zu pflegen lohnt» an. Das Sortiment umfasst hochwertige Kleidung und Produkte für Haushalt und Garten – alles umwelt- und sozialverträglich hergestellte, versteht sich.

3 autonome Gabelstapler von Seegrid

Corona-Proof

Weltweit ächzt die Wirtschaft unter den Folgen der Corona-Pandemie. Allerdings gibt es einige Unternehmen, die sich derzeit nicht beklagen können – unter anderem ein Gabelstapler-Hersteller und eine Zoom-Alternative.