Social Media gesünder nutzen

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Social Media gesünder nutzen

Die Nutzung von Sozialen Medien wie Facebook, Instagram und Snapchat beschäftigt seit einiger Zeit die Wissenschaft. Es gibt verschiedene Studien, die belegen, dass sich das Scrollen durch die Plattformen negativ auf unsere psychische Gesundheit auswirkt. Unter anderem werden Ängste, Depressionen und ein schlechtes Selbstwertgefühl mit den Kanälen in Verbindung gebracht.

Gemäss einer jüngeren Umfrage empfinden tatsächlich mehr als ein Drittel der erwachsenen Amerikanerinnen und Amerikaner die Nutzung von Social Media als schlecht für ihre psychische Gesundheit und nur 5% schätzen die Folgen positiv ein. Knapp die Hälfte der befragten Personen sehen negative wie positive Aspekte von Facebook und Konsorte.

Eine im Dezember publizierte Studie kommt zum Ergebnis, dass eine Reduktion auf 30 Minuten Social-Media-Nutzung pro Tag merkliche, positive Auswirkungen auf unser Wohlbefinden hat. Mit wenigen Tricks und Kniffs lässt sich die Zeit am Display reduzieren:

 

Zeitfenster definieren

Statt umgehend zu reagieren, wenn ein Kommentar hinterlassen wird oder eine Nachricht über die entsprechenden Funktionen eintrudelt, definiert man feste Zeitfenster für Interaktionen. Wem es schwer fällt, sich daran zu halten, nutzt beispielsweise den Flugmodus, deaktiviert verlockende Push-Nachrichten oder setzt auf Apps wie OFFTIME.

 

Smartphone weglegen

«Aus den Augen, aus dem Sinn.» Es hilft, das Smartphone in bestimmten Situationen – etwa während der Mittagspause – bewusst ausser Reichweite zu lassen. Für die Schlafqualität ist es empfehlenswert, das Handy nicht ins Schlafzimmer zu nehmen. Statt vor der Nachtruhe durch endlose Social-Media-Feeds zu scrollen, liest man beispielsweise ein Buch oder eine Zeitschrift. Wer das Smartphone als Wecker nutzt, steigt auf ein analoges Pendant um.

 

Listen bereinigen

Weniger abonnierte Accounts und weniger Kontakte = weniger Ablenkungspotential. Was einen nicht wirklich interessiert oder immer bloss negativ stimmt, wird entfernt. Wer nicht so radikal vorgehen will, nutzt Filter-Funktionen. Auf Facebook etwa kann man einstellen, dass man Beiträge bestimmter Personen oder Seiten vorübergehend nicht angezeigt bekommt.

 

Bewusst interagieren

Bevor völlig automatisiert Apps geöffnet werden, empfiehlt es sich, kurz innezuhalten und sich zu überlegen, warum man es tut und wie man sich dabei fühlt. Grundsätzlich scheinen Social-Media-Nutzer zufriedener, wenn sie aktiv interagieren als nur passiv zu konsumieren. Doch Fakt ist und bleibt, dass keine Direct Message, kein Emoji und kein GIF einer Unterhaltung im richtigen Leben das Wasser reichen können.

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