#standwithukraine: Fünf Wege, die Menschen in der Ukraine zu unterstützen

Die Flagge der Ukraine

#standwithukraine: Fünf Wege, die Menschen in der Ukraine zu unterstützen

Viele Expert:innen sprechen von einer Zeitenwende: Der Einmarsch von Russland in die Ukraine am 24. Februar verändert die geopolitischen Verhältnisse massiv. Das westliche Verteidigungsbündnis NATO muss angesichts der Bedrohung militärisch aufrüsten; die Öl- und Gaspreise spielen verrückt; die gegen die russische Regierung und russische Einzelpersonen verhängten Sanktionen stellen gerade exportorientierte Unternehmen vor grosse Herausforderungen.

Der Krieg gegen die Ukraine bedeutet vor allem aber auch eine humanitäre Katastrophe. Millionen von Menschen mussten fliehen; das Land liegt in Trümmern. Viele möchten sich deswegen solidarisch zeigen und diese notleidenden Menschen unterstützen. Wir stellen hier fünf Möglichkeiten vor, genau das zu tun.

 

Caritas: Nothilfe für die Aufnahme und Versorgung der Flüchtenden

Das weltweite Caritas-Netzwerk versucht mit hoher Dringlichkeit, die innerhalb der Ukraine geflüchteten Menschen mit Schlafplätzen, Essen, Trinkwasser und Medikamenten zu unterstützen. Zudem unterstützt gerade die Caritas Schweiz Nachbarländer wie Polen, das bereits jetzt eineinhalb Millionen Geflüchtete aufgenommen hat, zu unterstützen. Auch hier steht die Stillung von absoluten Grundbedürfnissen – Essen, Schlafen, Körperpflege, Gesundheit – im Zentrum. Wer dazu einen Beitrag leisten möchte, kann dies unkompliziert mit einer Spende über die Website der Caritas Schweiz tun.

 

Ukrainian Emergency Art Fund: Hilfe für ukrainische Kunst- und Kulturschaffende

Die Ukraine hat gerade in jüngerer Zeit eine ganze Generation von spannenden Künstler:innen hervorgebracht, die vermehrt auch im Westen wahrgenommen wurden. Viele von ihnen sind nun entweder geflüchtet oder versuchen im Land nach Kräften weiterzumachen – unter schwierigsten Umständen. Der Künstler Nikita Kadan beispielsweise organisiert in zum Bunker umfunktionierten Kunstgalerien weiterhin Vernissagen und Ausstellungen – parallel zu Remote-Auftritten in westlichen Kunstinstitutionen. Wer ihn und andere ukrainische Kunstschaffende unterstützen möchte, kann dies über den neu geschaffenen Ukrainian Emergency Art Fund (UEAF) tun. Betrieben wird dieser vom Museum of Contemporary Art MOCA. Man kann für dieses Projekt auf dessen Website spenden – nach Belieben auch mit Krypto-Währungen.

 

Aktiv werden: Flüchtlinge beherbergen

Du hast freien Platz bei dir zu Hause und kannst dir vorstellen für einige Zeit Flüchtlinge aus der Ukraine zu beherbergen? Gerade angesichts der immer volleren offiziellen Aufnahmestellen kann das wirklich helfen. Der Kanton Zürich hat eine Anlaufstelle für Privatpersonen eingerichtet, wo man sich bei Interesse melden kann. Eine andere Möglichkeit ist der Eintrag über die Kampagnenplattform Campax – dort kann man einen entsprechenden Fragebogen ausfüllen. Auch bei der Schweizerischen Flüchtlingshilfe kann man sich als Gastfamilie für Flüchtlinge registrieren lassen. Eine weitere Möglichkeit ist die Plattform prykhystok, die der ukrainischen Regierung nahe steht. Wichtig ist in jedem Fall: Man sollte sich bewusst sein, dass die Geflüchteten auf ein stabiles Umfeld treffen und mindestens für drei Monate aufgenommen werden können. Privatsphäre, Zugang zu sanitären Einrichtungen und die Offenheit, bei Anliegen dieser Personen Unterstützung zu leisten, sollte von Gastgeber:innen garantiert werden können.

 

Digitale Kunst kaufen: Fashion for Peace NFT

Vogue Singapur und Vogue Ukraine haben eine Sammlung von digitalen Kunstwerken, Fotografien und Illustrationen von ukrainischen Fashion Designern aufgebaut. Diese Werke können als NFT auf der Plattform opensea.io gekauft werden. Die Einnahmen gehen an die Organisation Save the Children – die man auch direkt unterstützen kann.

 

Engagement: Freiwilliger Einsatz im Asylbereich

Viele Schweizer Gemeinden bieten Menschen, die sich freiwillig für Geflüchtete oder generell im Asylbereich engagieren möchten, entsprechende Einsatzmöglichkeiten. Viele Gemeinden verfügen über Datenbanken, die entsprechende Optionen aufführen, und bieten über Gesuche die Möglichkeit, sich für einen Einsatz zu bewerben.

Szene aus Decentraland, dem virtuellen Spiel auf der gleichnamigen Plattform

Nach dem Hype: Gibt es eine Zukunft für NFTs?

Der Hype um digitale Kunst, die mittels Non-Fungible Tokens gekauft wird, ist abgeflacht. Expert*innen sehen aber eine Reihe von anderen, praktischen Anwendungsmöglichkeiten für die Technologie.