Was kostet eigentlich das Internet?

Collage mit Erdbeere, Taschenrechner, Sparschwein, gefülltem Münzglas, Zehnernote

Was kostet eigentlich das Internet?

Was das Internet in seiner Gänze kostet, kann nur angenommen werden. Um eine Hochrechnung machen zu können, stellt sich zunächst die Frage nach der Grösse des Internets. Dies allein ist keine einfach zu beantwortende Frage, denn das Internet verhält sich ähnlich wie das Universum: Es dehnt sich fortlaufend aus.

Heute befinden wir uns in der sogenannten Zetabyte-Ära. Der jährliche Datenverkehr wird auf 1.7 Zetabyte weltweit geschätzt und verdopple sich von Jahr zu Jahr. Ein Zetabyte entspricht dem Äquivalent von 36’000 Jahren HD-Fernsehen.

Die nächste Frage ist, wieviel das Internet wiegt? 2006 hat ein Physiker der Harvard Universität seine These präsentiert: Da Daten aus Elektronen bestehen, haben auch Daten ein Gewicht. 2006 habe das Internet also ungefähr 50g – oder das Gewicht einer saftigen Erdbeere – gewogen. Wenn sich das Internet also jedes Jahr verdoppelt hat, so wiegt es heute circa 2’000 Erdbeeren oder 102.4kg.

Nun die wichtigste der Fragen: Was kostet das Internet? Bei 2.4 Milliarden Menschen mit Internetzugang summiert sich der Stromverbrauch zur Herstellung der Endgeräte und Infrastruktur, deren Instandhaltung sowie deren Betrieb zu einem jährlichen Total von 1'800 Terawattstunden (1’800 mal 1’000 Millionen Kilowattstunden) weltweit.

Nimmt man den Schweizer Kilowatt-Wert von 20.2 Rappen und wendet ihn im Rahmen dieses Rechenbeispiels global an, ergäbe sich ein Betrag von 360 Milliarden Franken für das Internet im Jahr. Ein zwei Megabyte grosses Video, das über Whatsapp versendet wird, kostet demnach alles in allem ungefähr 40 Franken.

Ein veganes Sandwich

Say Cheese

Pflanzen-basierte Alternativen im Food-Bereich boomen – nicht nur bei Fleisch, sondern auch im Bereich der Milchprodukte. Milch, Jogurt und Glace auf Pflanzenbasis sind bereits jetzt Realität und entpuppen sich als regelrechte Verkaufsschlager. Der nächste Schritt: Käse!