Was kostet eigentlich Schlafmangel?

Collage von schlafendem Emoji, Taschenrechner, Sparschwein, gefülltem Münzglas

Was kostet eigentlich Schlafmangel?

Gerade im Frühling, wo doch die Lebensgeister erwachen sollten, fühlen sich viele müde und matt. Die sogenannte Frühlingsmüdigkeit hat zwei Hauptursachen. Einerseits ist sie Folge einer eher fettreichen und süssen Ernährung während der Wintermonate. Andererseits sorgt das längere Tageslicht dafür, dass wir später ins Bett gehen und früher wach werden.

Gegen anhaltende Müdigkeit können eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung, Sonnenlicht, Bewegung und ein halbstündiger Mittagsschlaf helfen. Wer den Ausgleich verpasst und in der Folge über mehrere Monate zu wenig Erholungsschlaf abbekommt oder sogar einen chronischen Schlafmangel entwickelt, spielt mit seiner Gesundheit.

Eine Studie, durchgeführt in fünf OECD-Ländern, hat ergeben, dass Menschen, die pro Nacht weniger als sechs Stunden schlafen, eine 13 Prozent höhere Sterbewahrscheinlichkeit haben, als solche, die sieben und mehr Stunden pro Nacht schlafen. Eine weitere Feststellung der Forschenden: Durch Schlafmangel verliert eine Volkswirtschaft drei Prozent ihres Bruttoinlandprodukts.

Auf die Schweiz übertragen ist das Produktivität im Gegenwert von 19.8 Milliarden Franken, die jährlich verloren geht. Nota bene: In diesen Kosten sind Unfälle wegen ermüdungsbedingter Konzentrationschwäche und weitere Folgen des «nationalen» Schlafmangels nicht miteinberechnet.

Foto von Tomaten Setzlingen

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