Was kostet Jogging?

Eine Frau und ein Mann am joggen

Was kostet Jogging?

Die Fitnesscenter sind gerade erst wieder aufgegangen, der Vereinssport ist jedoch nach wie vor stark eingeschränkt. Gleichzeitig locken die Temperaturen nach draussen. Und die Figur für die anstehende Badesaison will in Form gebracht werden – auch wenn das Schaulaufen vielleicht «nur» am heimischen See oder Fluss stattfinden wird. Kein Wunder, hat sich das Joggen zu einer der Volkssportarten gemausert.

Zur Popularität des Sports trägt sicher auch bei, dass die Kosten relativ überschaubar sind. Doch ganz ohne Auslagen geht es nicht. Was es zu beachten gilt:

 

Schuhe

Wer regelmässig rennt, sollte sich unbedingt ein gutes Paar Jogging-Schuhe zulegen; die Fuss-, Knie- und Hüftgelenke werden es einem danken. «Gut» bedeutet in diesem Fall aber nicht immer das Gleiche. Denn nicht jeder Körper meldet dieselben Bedürfnisse an. Zudem spielen Distanz, Regelmässigkeit und Ort des Trainings eine massgebliche Rolle beim Schuhkauf. Wer einmal die Woche eine Runde im Wald dreht, braucht einen anderen Schuh, als jemand, der fünf Mal die Woche mehrere Kilometer auf Asphalt zurücklegt. Ein Besuch im Fachhandel, wo man sich beraten lassen kann, empfiehlt sich entsprechend.

Tipp: Sollte das Budget limitiert sein, lohnt sich ein Blick ins Einlegesohlensortiment. Mit guten Einlagen lässt sich nämlich ein günstiger Schuh unter Umständen massgeblich aufwerten.

 

App

Die eigene Performance auf dem Schirm zu haben, kann motivierend wirken. Dies gelingt mit Apps für Jogger*innen, von denen es mittlerweile eine Vielzahl gibt. Wer kein Geld dafür ausgeben mag – und nichts dagegen hat, dass ein grosser Sportartikelhersteller beim Training mit dabei ist –, dem sei Nike Run Club oder Runtastic von Adidas empfohlen.

 

Ausrüstung

Klar, mit dem Tour-Shirt der Lieblingsband hebt man sich von den Hundertschaften an Jogger*innen ab, die aktuell mit ihren neonfarbenen Läufer*innenuniform die Trottoirs und Waldwege der Schweiz zieren. Wer jedoch längere Strecken läuft, stellt bald fest, dass atmungsaktive Kleidung die bessere Wahl ist. Nicht nur die Körpertemperatur lässt sich nämlich damit einfacher regulieren, auch die Sauerstoffaufnahme über die Haut gelingt besser als mit Baumwoll-Wäsche.

 

Startgeld

Sich mit anderen Jogger*innen messen oder sich von diesen anspornen lassen, kann man an organisierten Rennen. Mittlerweile gibt es in vielen Schweizer Städten und Regionen Läufe, für die man sich anmelden kann – vom Engadin über Zürich oder Bern bis in die Walliser Alpen. Zu beachten gilt es hier die Startgelder, die vom Austragungsort und der gewählten Distanz abhängen. Ein Startplatz für den Halbmarathon (rund 21 Kilometer) am StraLugano ist beispielsweise ab 55 Franken zu haben. Dafür erhält man neben der Teilnahmeberechtigung einen attraktiven Goodiebag mit T-Shirt, Verpflegung, Gadgets und mehr.

Frau beim Sport Zuhause

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