Wer aktuell vom Coronavirus profitiert

Hauslieferung von Esswaren

Wer aktuell vom Coronavirus profitiert

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus steht das wirtschaftliche Leben vielerorts still. Wie sich die Krise langfristig auf die Weltwirtschaft auswirkt, wird sich zeigen. Aktuell gibt es nur Verliererinnen und Verlierer, bis auf ein paar wenige Ausnahmen. 

Zu ihnen zählen Unternehmen, die pharmazeutische Produkte entwickeln oder herstellen, die einen Bezug zum Coronavirus haben. Dazu gehört mitunter das amerikanische Pharma- und Biotechunternehmen Gilead Sciences, welches das Mittel Remdesivir auf seine Wirksamkeit gegen Corona testet. Die Aktien der Firma legten zeitweise stark zu.

Auch Online-Dienstleisterinnen und -Dienstleister gehören aktuell zu den Profiteuren der Krise. Je nach Angebot werden sie regelrecht überrollt. Der Online-Supermarkt LeShop.ch hat sogar im virtuellen Laden eine Warteschlange, coop@home berichtet von eingeschränkten Produkteverfügbarkeiten und Farmy.ch verzeichnet eine Verdoppelung der Bestellungen.

Ebenfalls registrieren Remote-Arbeitstools regen Zulauf. Da viele Regierungen Home-Office empfehlen, benötigen Unternehmen unter anderem digitale Lösungen für Meetings. Der Anbieter Zoom etwa erfreute sich in den ersten zwei Monaten 2020 über mehr neue Nutzer als im gesamten Vorjahr. Der Aktienkurs stieg teilweise um 50 Prozent.

Auch die Art und Weise, wie wir uns fortbewegen, verändert sich aufgrund des Coronavirus. Immer mehr Menschen verzichten auf die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und steigen stattdessen auf ein Auto um. Wer keines besitzt, weicht beispielsweise auf ein Auto-Abo aus. Die Buchungen beim Schweizer Anbieter Carify kletterten zeitweise um 200 Prozent in die Höhe.

Collage mit verschiedenen Outdoor-Aktivitäten (Kaffee, Shopping, Konzert und Wandern)

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