Wer hat den Kleinsten?

Hero: Collage bestehend aus den zwei kleinsten Banknoten der Welt.

Wer hat den Kleinsten?

Rund ein Viertel der sich im Umlauf befindlichen Banknoten in der Schweiz sind Hunderterscheine. Damit ist der Hunderter hierzulande der häufigste Geldschein. Er ist 70 Millimeter breit und 144 Millimeter lang und damit in etwa repräsentativ für den weltweiten Banknoten-Mainstream.

Der flächenmässig bisher grösste bekannte Geldschein ist eine Sondernote mit den Massen 22 auf 33 Zentimeter (siehe Bild unten), herausgegeben 1998 von der Philippinischen Zentralbank. Dagegen ist nicht abschliessend entschieden, welcher Note die Anerkennung «Kleinster Geldschein der Welt» zusteht.

Bild 1: 100’000er-Note philippinischer Peso. Grösser als ein A4-Blatt.

Duellieren tun sich zwei Briefmarken-grosse Scheine, die ihre Entstehungsumstände gemein haben. Rumänien wie auch Marokko konnten sich im Ersten beziehungsweise Zweiten Weltkrieg die Produktion von Münzen nicht mehr leisten und gaben für die kleinsten Geldeinheiten stattdessen Papierscheine heraus – und sparten obendrein bei der Papiermenge.

Das «Guinness-Buch der Rekorde» führt den rumänischen 10-Bani-Schein (Bild unten links) von 1917 als kleinste je in Umlauf gebrachte Papiergeldnote. Ihre Flächenmasse: 33 x 45 mm. Sammler widersprechen: Tatsächlich ist nämlich der 50-Centimes-Schein von Französisch-Marokko (Bild unten rechts) aus dem Jahre 1944 mit einem Ausmass von 42 x 32 mm der kleinste Geldschein der Geschichte.

Links: 10 rumänische Bani aus dem Jahre 1917. Auf der Note ist der König von Rumänien, Ferdinand I., abgebildet. Rechts: 50-Centimes-Schein von Französisch-Marokko. Auf der Note ist ein Pentagramm in Rot auf Khaki abgebildet.
Foto eines bunten Marktes in einer afrikanischen Stadt

Wiege des mobilen Geldes

Während mobiles Bezahlen hierzulande erst im Kommen ist, ist es in vielen Weltgegenden bereits Alltag. Nirgends wird mit Handys so selbstverständlich Geld bewegt wie in Afrika.