Wie man Geld auch noch nennt

Ausschnitte von diversen internationalen Banknoten.

Wie man Geld auch noch nennt

In fast jedem Land dieser Welt gibt es Slang-Bezeichnungen für Geld oder bestimmte Münzen und Noten. Slideshow ab für eine internationale Auswahl an Beispielen!

Welche alternativen Bezeichnungen für Geld gibt es international?

In der Romandie sagt man für Franken auch «balles». 

Früher meinte man damit den Gegenwert eines Warenballens. 

Seit Sowjetzeiten sagt man in Russland auch «kapusta» (Kraut) zum Geld...

...da die Blattschichten eines Krautkopfs an ein Geldbündel erinnern.

In Norwegen nennt man eine 1000er-Note «laken» (für Bettlaken).

Der Spitzname hat mit der Übergrösse des Geldscheins zu tun.

Einen «red lobster» (Hummer) nennt man den 20er in Australien.

Die Bezeichnung geht alleine auf die Farbe des Scheins zurück.

Das in Deutschland gängige «Pinke» kommt aus dem Jiddischen...

...bzw. Hebräischen, wo «Pinka» einen Geldbeutel bezeichnet. 

In den südafrikanischen Townships sagt man «Stene» für ein 1000er-Bündel.

...was auf Afrikaans «Ziegel» heisst und die Form des Geldbündels beschreibt.

Im britischen Cockney-Slang nennt man einen 10er auch einen «Pavarotti»...

...in Anlehnung an «Tenor» (Singstimme), das klingt wie «Tenner» (Zehner).

Foto einer Frau mit dem Zeigefinger vor dem Mund

Wir sprechen eher über Sex als Geld

Geld regiert die Welt – so das Sprichwort – und doch redet kaum jemand offen über seine Finanzen. Gemäss einer Studie sind wir sogar eher gewillt, über unser Sexleben als über unsere Geldsituation Auskunft zu geben.